PhytoVital-Schafgarbe

Produktinformationen

wasserlöslicher Extrakt aus Schafgarbe

Artikel: 1399

Parameter Limit Unit Method
Aussehen hell
Farbe gelblich
Trockengehalt min. 4,0 %
pH 4,0 - 6,5
Mischbarkeit mit Wasser klar mischbar

Konserviert mit Ethanol (enthält keine Glykole)

INCI CAS EINECS Anteil%
Aqua 7732-18-5 231-791-2 50-70
Achillea Millefolium Extract 84082-83-7 282-030-6 20-40
Alcohol Denat. 64-17-5 200-578-6 10-25
Maltodextrin 9050-36-6 232-940-4 1-2
INCI
CAS
EINECS
CoS /TSE
Zolltarif Nr. 1302 19 70

Die Gemeine Schafgarbe ist heute weltweit verbreitet, so dass eine genauere regionale Zuordnung bezüglich der Herkunft kaum möglich ist. Schafgarben sind so genannte Kosmopoliten, d.h. dass die Pflanzen in ihrem Lebensraum über weite Teile der Erde verbreitet ist. Sie findet sich häufig auf Wiesen, Weiden, Ackerrändern, Waldrändern oder auf Ruderal- bzw. Brachflächen. In den Alpen ist sie bis in die subalpine Stufe anzutreffen. Sie ist in vielen Ländern Europas, Nordasiens aber auch in den USA und Kanada heimisch. Da die auch als Tausendblatt bekannte Pflanze eine großen Bedeutung als Heilkraut hat, wird sie in vielen Ländern professionell kultiviert. Schafgarbe ist als Heilpflanze schon seit dem Altertum ein Begriff. Schriftliche Überlieferungen und archäologische Funde lassen darauf schließen, dass die Pflanze im antiken Griechenland eine große Rolle gespielt hat. Zu jener Zeit waren es vor allem die blutstillenden Eigenschaften des Krauts, die u.a. bei Verletzungen eingesetzt wurden.An Inhaltsstoffen finden sich in den etwa 200 Arten der Gattung Achillea zum Bspl. Proazulen, ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Chamazulen, Campher, Achillein, Bitterstoffe und diverse Mineralien. Schafgarbe wirkt entzündungshemmend, adstringierend und blutstillend. Wie alle Korbblütler (zu denen auch die Echte Kamille gehört) besitzt sie ein gewisses Irritationspotential und sollte bei bekannter Allergie gegen diese Pflanzengruppe gemieden werden. Ihr Einsatz ähnelt dem der Kamille, mit der sie auch einige Inhaltsstoffe gemeinsam hat. Das seltene ätherische Öl wirkt stark epithelisierend (d.h. es fördert die Neubildung von Hautzellen nach Verletzungen) und entzündungshemmend. Bei gewissen Reizzuständen der Haut, z.Bsp. Ekzemen, wirken die Inhaltsstoffe lindernd. In der kosmetischen Industrie findet die Schafgarbe u.a. in Badezusätzen, Hautpflegeprodukten und Hautreinigungsprodukten Verwendung. PhytoVital - Schafgarbe wird aus dem getrockneten Kraut von Achillea millefolium gewonnen. Hierbei werden die pflanzlichen Bestandteile durch eine schonende Extraktion in einem wässrig/ethanolischem Medium, von ihren Schleimstoffen gelöst. PhytoVital - Schafgarbe enthält keine synthetischen Konservierungsmittel. Ein eventuell auf- tretender Niederschlag liegt in der Natur dieses Produktes und hat keinen negativen Einfluss. In dunklen und verschlossenen Behältern ist PhytoVital - Schafgarbe bei kühler Lagerung mindestens ein Jahr haltbar. Die Aktivsubstanzen in allen natürlichen Produkten sind von Erntezeit und Klima abhängig. Die moderne Phytotherapie hat dieses Problem soweit wie möglich gelöst, indem die Produkte standardisiert werden, um eine exakte Reproduktion zu erhalten. Da die Wirkung eines Ex- trakts, ebenso wie auch die anderer Wirkstoffe, von der Zusammensetzung des Fertigprodukts mitbestimmt wird, sollte der Wirkungsgrad des Extrakts in der Endformulierung festgestellt werden. Reference: Lakshmi, T. et al. (2011): Yarrow (Achililea Millefolium Linn.) A Herhabl Medicinal Plant With Broad Therapeutic Use - A Review. In: International Joural of Pharmaceutical Sciences Review and Research. Vol. 9, S. 136-141, ISSN 0976-044X / [2]: Bhat, H. M. et al. (2014): Antioxidant and Cytotoxic Activities of Achillea millefolium from Kashmir. In: Journal of Academia and Industrial Research (JAIR), Vol. 2, S. 487-491, ISSN: 2278-5213 / [3]: Fierascu, I. et al. (2015): In Vitro Antioxidant and Antifungal Properties of Achillea millefolium L. In: Romanian Biotechnological Letters, Vol. 20, S. 10626-10636./ Braun, Frohne "Heilpflanzenlexikon", 6. Auflage; Gustav Fischer Verlag / Z.Phytotherapie (1992) H.A. Hoppe, Taschenbuch der Drogenkunde, W. de Gruyter, Berlin (1981) / M. Pahlow, Das große Buch der Heilpflanzen, Gräfe & Unze, München (1885) / W. Karrer, Konstitution und Vorkommen der org. Pflanzenstoffe, Birkhäuser, Basel (1958) / R.M Suozzi, Dizionare delle erbe medicinali (1995)/ H. Braun, D. Frohne, Heilpflanzenlexikon, G. Fischer, Stuttgart (1994) / L. Bremness, Herbs, Eyewittness Handbook, DK Publishing, New York (1994)

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