PhytoVital-Waschnuss

Produktinformationen

wasserlöslicher Extrakt aus Waschnussschalen

Artikel: 1262

Parameter Limit Unit Method
Aussehenklar
Farbegelblich
Trockengehaltmin. 1%
pH5 - 7
Mischbarkeit mit Wasserklar mischbar

Konserviert mit Ethanol (enthält keine Glykole)

INCICASEINECSAnteil%
Aqua7732-18-5231-791-250-70
Alcohol denat.64-17-5200-578-610-24
Sapindus Mukurossi Peel Extract20-40
Zolltarif Nr.1302 19 70

Der Waschnuss- oder auch Seifennussbaum, zur Familie der Seifenbaumgewächse wie z.B. Sapindus Trifoliatus, S. Mukorossi; S. Sponaria; S.Rarak; etc. gehörend, ist in den tropischen und subtropischen Gegenden Asiens, wie Nepal und Indien beheimatet und gehört zu den wichtigsten Bäumen dieser Region. Die Bäume, die auf tiefen, lehmigen Böden am besten wachsen, erreichen nicht selten ein Alter von bis zu 80 Jahren. Dabei können sie in eine Höhe von über 20 Metern wachsen. In den Monaten März und April ist der Baum mit weissen Blüten geschmückt. Erntezeit der Früchte sind die Monate September und Oktober. Als wertvollster Teil des Baumes gelten die Früchte (Waschnüsse). Die goldgelbfarbenen reifen Nüsse werden durch die Trocknung bei der Lagerung bräunlich. Dabei verlieren die Früchte die ihnen eigene Klebrigkeit. Nach der Ernte der Nüsse werden diese geknackt. Der Kern wird dabei entfernt, denn nur die Schalen enthalten den Hauptbestandteil Saponin als waschaktive Substanz. Saponine sind eine Gruppe von in Pflanzen enthaltenen Glykosiden und setzen sich aus einem Zucker (Glucose, Galactose, Pentose oder Methylpentose) und einem Sapogenin (Steroid oder Triperpen) zusammen. Sie kommen sowohl in pflanzlichen Lebensmitteln als auch in Heilkräutern vor. Sie werden von den Pflanzen zum Schutz vor Schädlingen, Pilzen und Bakterien gebildet, Saponine haben meist einen stark bitteren Geschmack und oberflächenaktive Eigenschaften, sie bilden in wässriger Lösung Schaum. Von dieser Eigenschaft stammt ihr Name ab, lateinisch "sapo" heißt Seife. Demgemäß steht auch eine allgemeine Wirkungsweise dieser Verbindungsklasse im Vordergrund. Der Anteil der waschaktiven Substanz Saponin in Waschnüssen hängt dabei von der Waschnussart, der Höhenlage, in der die Art wächst, dem Alter und der Erntezeit ab und schwankt wie bei allen Naturprodukten. Der prozentuale Anteil in den Waschnussschalen kann bis zu 20 Prozent betragen. Der durchschnittliche Wert liegt bei etwa 10 - 15 Prozent. Traditionell werden die Früchte des Waschnussbaumes in Indien schon seit Jahrhunderten zur Reinigung der Wäsche und der Körperpflege verwendet. Die Indischen Frauen benutzten dabei die Waschnussschalen, um ihr Haar zu waschen und zu pflegen. Das Pulver aus geriebenen Waschnussschalen findet mit ayurvedischen Kräutern zusammen in Körperseifen Verwendung. In den Provinzen Indiens werden noch heute Haushaltsgegenstände und Geschirr mit einer Lauge aus Waschnüssen gereinigt. PhytoVital - Waschnuss wird aus den getrockneten und aufgebrochenen Fruchtschalen (Nussschalen) der Waschnussbaumart mit dem höchsten Saponingehalt Sapindus Mukorossi gewonnen. Hierbei werden die wasserlöslichen, waschaktiven Stoffe in wässriger Lösung aus den Schalen gewonnen und anschließend mit Alkohol konserviert. PhytoVital - Waschnuss enthält keine synthetischen Konservierungsmittel. Ein eventuell auftretender Niederschlag liegt in der Natur dieses Produktes und hat keinen negativen Einfluss. In dunklen und verschlossenen Behältern ist PhytoVital - Waschnuss bei kühler Lagerung mindestens 12 Monate haltbar. Die Aktivsubstanzen in allen natürlichen Produkten sind von Erntezeit und Klima abhängig. Die moderne Phytotherapie hat dieses Problem soweit wie möglich gelöst, indem die Produkte standardisiert werden, um eine exakte Reproduktion zu erhalten. Da die Wirkung eines Extrakts, ebenso wie auch die anderer Wirkstoffe, von der Zusammensetzung des Fertigprodukts mitbestimmt wird, sollte der Wirkungsgrad des Extrakts in der Endformulierung festgestellt werden Reference: Kircher, Nora; DePaiva,Alexander, Indische Waschnüsse & Co.; Smaragd Verlag, Woldert (2005)// Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen, Spektrum Akademischer Verlag (1999)// H.Schicke, Naturheilkundelexikon; MZ-Verlag (1996-2007)

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