PhytoVital-Panamarinde

Produktinformationen

wasserlöslicher Extrakt aus der Rinde von Quillaia saponaria

Artikel: 1153

Parameter Limit Unit Method
Aussehenklar
Farbebräunlich
Trockengehaltmin. 5,0%
pH3,5 - 6,5
Mischbarkeit mit Wasserklar mischbar

Konserviert mit Ethanol (enthält keine Glykole)

INCICASEINECSAnteil%
Quillaja Saponaria Bark Extract68990-67-0273-620-420-40
Aqua7732-18-5231-791-250-70
Alcohol denat.64-17-5200-578-610-24
Zolltarif Nr.1302 19 70

Der immergrüne Baum Quillaia saponaria MOLINA ist in Südamerika heimisch und wächst insbesondere in Chile, Peru und Bolivien (aber nicht in Panama, wie der Name nahelegt; in früherer Zeit wurde die Rinde lediglich dorthin zur Ausfuhr verfrachtet). Das Gewächs wird in Kalifornien, in Südeuropa und im Nord-Hindustan auch kultiviert. Allerdings stammt der "Löwenanteil" der importierten Rinde aus Chile. Die ganze Panamarinde besteht aus flachen oder leicht rinnenförmigen, rechteckigen, oft über 10 cm breiten, ungefähr 1 cm dicken und etwa 1 m langen, gelblichweißen Stücken. Deren Außenseite ist hellbraun und grob-längsgestreift, die Innenseite weißlich und relativ glatt. Man kann sie leicht in dünne Platten spalten; mit Ausnahme der inneren Schichten bricht sie grobsplitterig-faserig und gibt dabei einen zum Niesen reizenden Staub ab. Bei Betrachtung mit einer Lupe lassen sich an der Bruchfläche glitzernde Kriställchen (das sind Prismen aus reinem Calciumoxalat) erkennen. Die Rinde selbst enthält ein Saponingemisch mit dem Baustein Quillajasäure. Weiterhin wurden Gerbstoffe, Zucker, Stärke und Calciumoxalat nachgewiesen. Für arzneiliche Zwecke wird die Rinde heute kaum mehr gebraucht. Früher setzte man sie aufgrund des Gehaltes an Saponinen wie Senegawurzel als Expektorans (auswurfförderndes Mittel) bei Atemwegserkrankungen ein. Die Wirkung beruht auf der Erhöhung der Oberflächenaktivität, der Verflüssigung zähen Schleims und nicht zuletzt auf der lokalen Reizwirkung auf die Atemwegsschleimhäute. Der aus der Rinde hergestellte Extrakt hat kräftige waschaktive Eigenschaften, er kann daher als Waschmittelzusatz und für kosmetische Mittel eingesetzt werden. Beispiele sind: Kopfwaschwässer und Haarwaschmittel, Mundwässer, Zahnreinigungsmittel. In der Lebensmitteltechnologie ist Panamarinde als Schaummittel für Getränke verwendbar. Für die Gewinnung von PhytoVital - Panama wird die Rinde von der Quillaja saponaria in einem spezifischen Verfahren in wässrige Lösung gebracht, wobei die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanzenteile schonend extrahiert werden. Anschließend werden die Pflanzenteile sowie vorhandende Schleimstoffe in einem Filtrierverfahren von dem Extrakt getrennt. Der so gewonnene Rohextrakt kann auf Wunsch mit zusätzlichen Wirkstoffen angereichert werden. Abschließend wird durch Zugabe von Alkohol die Konservierung des Extraktes erreicht. PhytoVital - Panama enthält keine synthetischen Konservierungsmittel. Ein eventuell auftretender Niederschlag liegt in der Natur dieses Produktes und hat keinen negativen Einfluss. In dunklen und verschlossenen Behältern ist PhytoVital - Panama bei kühler Lagerung mindestens 1 Jahr haltbar. Die Aktivsubstanzen in allen natürlichen Produkten sind von Erntezeit und Klima abhängig. Die moderne Phytotherapie hat dieses Problem soweit wie möglich gelöst, indem die Produkte standardisiert werden, um eine exakte Reproduktion zu erhalten. Da die Wirkung eines Extrakts, ebenso wie auch die anderer Wirkstoffe, von der Zusammensetzung des Fertigprodukts mitbestimmt wird, sollte der Wirkungsgrad des Extrakts in der Endformulierung festgestellt werden Reference: Drake/Butterworth/Gaunt/Hooson/Evans/Gangolli, Food Chem. Toxicol. 20, 15 (1982)/ Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch 7. Aufl., S. 1185 (W. de Gruyter, Berlin und New York 1993)/[5] Stahl E., Arch.Pharm. 306, 693 (1973))/ Andrew Chevallier, Die BLV Enzyklopodie der Heilpflanzen, BLV Verlagsgesellschaft (1996)/ Enzyklopädie der Heilpflanzen, Neuer Kaiser Verlag, Klangenfurth (1994) H.A. Hoppe, Taschenbuch der Drogenkunde, W. de Gruyter, Berlin (1981) / M. Pahlow, Das große Buch der Heilpflanzen, Gräfe & Unze, München (1885) / W. Karrer, Konstitution und Vorkommen der org. Pflanzenstoffe, Birkhäuser, Basel (1958) / R.M Suozzi, Dizionare delle erbe medicinali (1995)/ H. Braun, D. Frohne, Heilpflanzenlexikon, G. Fischer, Stuttgart (1994) / L. Bremness, Herbs, Eyewittness Handbook, DK Publishing, New York (1994)/ M.Wagner, S. Bladt, E.M. Zgainski, Plant Drug Analysis (1984). Guadagni, D.G., V.P. Maier, and J.G. Turnbaugh. 1973..

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