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PhytoVital-Grüner Tee

wasserlöslicher Extrakt aus Camelia Sinensis

Artikel: 1172

Parameter Limit Unit Method
Aussehenklar
Farbegelblich
Trockengehaltmin. 5,5%
pH3 - 6
Mischbarkeit mit Wasserklar mischbar

Konserviert mit Ethanol (enthält keine Glykole)

INCICASEINECSAnteil%
Camellia Sinensis Leaf Extract84650-60-2283-519-720-40
Aqua7732-18-5231-791-250-70
Alcohol denat.64-17-5200-578-610-24
Zolltarif Nr.1302 19 98

Grüner Tee und schwarzer Tee werden aus der gleichen Pflanze gewonnen. Unterschiedlich ist lediglich die Verarbeitung. Beim grünen Tee werden die Blätter nach der Pflückung vorsichtig gedämpft und dann getrocknet. Dabei ist es ganz wichtig, dass die Blätter nicht gebrochen werden und kein Zellsaft austreten kann. Denn sobald der Zellsaft mit dem Sauerstoff der Luft in Berührung kommt, beginnt die sogenannte Fermentation der Inhaltsstoffe, die viele Bestandteile der Teeblätter so verändert, daß sie ihre gesunde Wirkung nicht mehr entfalten können. Heute ist bekannt, daß der grüne Tee durch die schonende Herstellung seine gesunden und heilenden Wirkstoffe behält. Dafür ist er aber auch besonders empfindlich und nur frisch von guter Qualität. Für die Chinesen war der grüne Tee jahrtausendelang nur Arznei. Man trank ihn bei Müdigkeit, Konzentrations- und Sehschwächen, Rheuma, Kopfschmerzen und gegen Tumore. Viel neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben dieses jahrtausendealte Erfahrungswissen mittlerweile belegt. In umfangreichen Versuchsreihen hat so z.B. die amerikanische University of Kansas City festgestellt, dass grüner Tee Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugt. Eine sehr interessante Wirkstoffgruppe bilden hierbei die sekundären Pfanzenstoffe, u.a. das Epigallocatechingallat (EGCG), die Schadstoffe von den Körperzellen fernhalten. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon lange, zum Beispiel durch die hohe Lebenserwartung der Japaner. EGCG schützt 100mal stärker vor Freien Radikalen als Vitamin C und 25mal stärker als Vitamin E. Dazu gesellen sich noch weitere Pfanzenstoffe, wie die Flavonoide, die vor Entzündungen und Infektionen schützen und die Immunabwehr stärken. Die Gerbstoffe im grünen Tee haben darüber hinaus eine ähnlich blutverdünnende Wirkung wie Aspirin. Sie verhindern die Cholesterinablagerung an den Gefäßwänden und beugen so dem Herzinfarkt vor. Weitere Inhaltsstoffe von Grünem Tee sind u.a. Vitamin B, B2, B12, C und E sowie Koffein und ätherische Öle. Grüner Tee enthält soviel Vitamin C wie Zitronen. In der Kosmetik findet daher der grüne Tee eine breite Verwendung. Die vielen Mineralien, besonders das Fluor und das Calzium, sorgen für gesunde Zähne. In China war es noch vor kurzem verbreitet, den Mund mit grünem Tee auszuspülen, anstatt die Zähne mit Zahnpasta zu putzen. Die antibaktrerielle Wirkung des grünen Tees bekämpft Mundgeruch erzeugende Bakterien. Das Enzym Catechin greift in den Stoffwechsel der Karies-Bakterien ein und läßt diese praktisch verhungern. Fluor macht die Zähne widerstandsfähig. In Fußpflegepräparen wird grüner Tee gegen Fußpilz verwendet. Durch seine entgiftenden Inhaltsstoffe sowie durch seine Wirkung als Antioxidans bekämpft grüner Tee viele Arten von Hautproblemen. PhytoVital - Green Tea wird aus den getrockneten Blättern von Camelia Sinensis gewonnen. Diese werden zunächst in einem spezifischen Verfahren in wässrige Lösung gebracht, wobei die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanzenteile schonend extrahiert werden. Anschließend werden die Pflanzenteile sowie vorhandene Schleimstoffe in einem Filtrierverfahren von dem Extrakt getrennt. Der so gewonnene Rohextrakt kann auf Wunsch mit zusätzlichen Wirkstoffen angereichert werden. Abschließend wird durch die Zugabe von Alkohol die Konservierung des Extraktes erreicht. PhytoVital - Green Tea enthält keine synthetischen Konservierungsmittel. Ein eventuell auftretender Niederschlag liegt in der Natur dieses Produktes und hat keinen negativen Einfluss. In dunklen und verschlossenen Behältern ist PhytoVital - Green Tea bei kühler Lagerung mindestens 12 Monate haltbar. Reference: Drake/Butterworth/Gaunt/Hooson/Evans/Gangolli, Food Chem. Toxicol. 20, 15 (1982)/ Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch 7. Aufl., S. 1185 (W. de Gruyter, Berlin und New York 1993)/[5] Stahl E., Arch.Pharm. 306, 693 (1973))/ Andrew Chevallier, Die BLV Enzyklopodie der Heilpflanzen, BLV Verlagsgesellschaft (1996)/ Enzyklopädie der Heilpflanzen, Neuer Kaiser Verlag, Klangenfurth (1994) H.A. Hoppe, Taschenbuch der Drogenkunde, W. de Gruyter, Berlin (1981) / M. Pahlow, Das große Buch der Heilpflanzen, Gräfe & Unze, München (1885) / W. Karrer, Konstitution und Vorkommen der org. Pflanzenstoffe, Birkhäuser, Basel (1958) / R.M Suozzi, Dizionare delle erbe medicinali (1995)/ H. Braun, D. Frohne, Heilpflanzenlexikon, G. Fischer, Stuttgart (1994) / L. Bremness, Herbs, Eyewittness Handbook, DK Publishing, New York (1994)/ M.Wagner, S. Bladt, E.M. Zgainski, Plant Drug Analysis (1984). Guadagni, D.G., V.P. Maier, and J.G. Turnbaugh. 1973..

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